Von diesem Aussichtspunkt aus sind eine Vertiefung und eine leichte Erhöhung zu erkennen, die dem Graben bzw. dem Erdwall entsprechen.
In den Terramare wurde der Wassergraben im Allgemeinen durch Wasser aus einem nahe gelegenen Fluss oder Bach gespeist oder durch Brunnen, die den Grundwasserspiegel erreichten. Er konnte beträchtliche Ausmaße erreichen (bis zu 40-50 Meter breit) und stellte eine wertvolle Wasserreserve für das Leben der Siedlung dar. Bei einigen Terramaren wurde festgestellt, dass vom Graben ein Kanalsystem zur Bewässerung der nahe gelegenen Felder abzweigte. Das Verteidigungssystem wurde durch Dämme vervollständigt, die häufig aus dem Erdreich des ausgehobenen Grabens errichtet und durch Holzkonstruktionen wie Palisaden oder Gabionen geschützt wurden.